Feministische Sommeruni und der Einfluss der Pro-Prostitution-Lobbies

Die feministische Partei DIE FRAUEN hat die feministische Sommeruni besucht. Hier berichten wir über die Prostitutionsveranstaltungen, denn wir behalten als Abolitionistinnen die Position der Gegnerinnen im Blick und, anderseits, verfolgen wir neue Kampagne für die Abschaffung des Sexkaufes in Deutschland.

Die Gegnerinnen waren im Programm chronologisch die Ersten an der Reihe.

Wie inzwischen alle wissen, nennen Prostitutionslobbyisten Frauen in der Prostitution: „Sexarbeiter*innen“. Und damit sie ihre Beteiligung an einem feministischen Event rechtfertigen können, benutzen sie den Spruch: „Sexarbeiter*innensrechte sind Frauen*rechte“. Wir könnten z.B., um sich darüber lustig zu machen, „und umgekehrt?“ erwidern, aber, Ok, wir sind nicht zum spaßen da. Diese Leute meinen es ernst mit ihren Manipulationen.

Wir betreten zuerst einen Saal mit kreisförmig eingestellten Stühlen. In dem zentralen Kreis, sitzen vier Referentinnen und eine Moderatorin. Die Zuschauer/innen nehmen in den weiteren Kreisen drumherum Platz. Somit ist es unmöglich alle Referentinnen gleichzeitig zu sehen. Zwangsläufig dreht uns immer mindestens eine den Rücken komplett zu. Symbolisch gesehen, können wir denken, mit Frauen zu tun zu haben, die unter sich in einer egozentrischen Haltung gern bleiben und den anderen Frauen den Rücken lieber zudrehen, als solidarisch mit ihnen zu sein, aber sie trotzdem unbedingt um sich herum haben wollen. Viele Zuschauerinnenplätzen bleiben allerdings leer.

Die Referentinnen sind die berühmte Stephanie Klee, 56 Jahre, die uns als Sozialarbeiterin und „Sexarbeiterin“ vorgestellt wird (am Kopf der Homepage ihrer Escortsagentur bezeichnet sie sich aber nicht so), Mechthild Eickel, 68 Jahre, seit 2014 in Ruhestand, Initiatorin einer „Huren-Bewegung“ in den 70gern und Ex-Leiterin der „Madonna“ in Bochum, Organisation für die Förderung der „beruflichen“ und kulturellen Bildung von „Sexarbeiterinnen“ (ach ja stimmt’s: „Sex-Proletariat“), Dorothea Lindenberg, 60 +, von Maria + Magdalena 4ever, Berlin, eine neue Pro-Prostitutionsgruppe unter dem Deckmantel des Feminimus, (ein Jahre alt), Marlene Lavert, 30 +, Angehörige der BSD e.V. („Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungenund neue Leiterin der berüchtigten Organisation Hydra e.V..

Die Jüngste in der Runde ist die Moderatorin. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie vorgestellt wurde. Wenn ich das Alter der Beteiligten erwähne, ist es jetzt nicht um Age-Shaming zu betreiben, sondern weil, wir, als Abolitionistinnen sehr wohl wissen, dass  Frauen weltweit in der Prostitution nicht älter als dreißig + werden, wenn sie in dieser „Tätigkeit“ bleiben. Es ist unverschämt von Fünfzigjährigen und mehr, im Namen der Frauen in den Bordelle zu sprechen, und deren „Arbeit“ zu verteidigen, die gerade verhindert werden, 50 + zu werden.

Die Moderatorin erklärt, dass das Prostitutionsschutzgesetz 2017 Thema der Diskussion sein würde.

Stephanie Klee beginnt.

Das Gesetz ist reine Diskriminierung gegenüber „Sexarbeiter*innen“, sagt sie. „Alle in der Branche“ waren gegen dieses Gesetz. Wo bleibt die freie Entfaltung der Persönlichkeit? Jede/r hat das Recht seine Arbeit frei zu wählen. Schutz? Es gibt kein Schutz mit diesem Gesetz sondern Beschneidung. Man/frau muss sich zu einer „Zwangsberatung“ begeben. „Ich kann selber wählen!“, empört sie sich. Es schränkt mich fürchterlich ein.

Über die Anmeldepflicht: sie wäre jetzt eine Grundvoraussetzung, um in einem Bordell zu arbeiten. Damit verfolgt der Staat ein klares Ziel: die Möglichkeit einen Beruf zu verweigern. „Ich muss jetzt nachweisen, wo ich gearbeitet habe. Ich bin kontrolliert. Ich bin ein gläserner Mensch“, sagt noch Stephanie Klee. Sie tut, als ob sie selbst gerade im Moment in einen Bordell arbeiten würde und betroffen sei. The bigger the lie, the better it works. „Der Staat will uns immer kontrollieren: in Kaiserzeit, in Nazizeit, in der Prostitution im KZ“ so Stephanie Klee. KZs, die voll von begeisterten „Beruflerinnen“ waren, wie wir alle wissen.

Es wurde dann seitens des Publikums über gesammelte Daten und Beratung bei Hydra gefragt, wo würde das Gesetz wirklich schon eingesetzt; sollte sich sonst nicht jede/r anmelden, wenn ein/en eine Gewerbe betreiben wolle?

Nein, die Anmeldung wäre anderer Art. Sie sollte zweimal pro Jahr stattfinden, Sie erginge an einer Sonderstelle, speziell für Prostituierte. (Eigentlich haben alle Gewerbe eine „Sonderstelle“, weil beruflich bedingt. Aber so gesagt, klang es schrecklich).

Nein, nicht jede/r muss sich anmelden. Z.B. Bildungsreferentinnen müssen es nicht, sagte Dorothea Lindenberg (ja aber polizeilich schon. Das Begriff „polizeiliche Anmeldung“ tauchte leider nie auf).

Das Gesetz wurde natürlich in Bayern eingesetzt, wo sonst? (Lachen im Publikum, Bayern wird allgemein verachtet, es trifft sich gut). In Bayern kriegen „Sexarbeiter*innen“ sofort Bußgelder, behauptete Stephanie Klee.

Marlene Lavert, die die ganze Zeit einen jämmerlichen Ton annahm, um Mitleid zu erregen, denn Emotionen können den Mangel an sachlichen Argumente besser decken, erzählte darauf eine unglaubliche fiktive Situation:

„Freier: bist du registriert?

Prostituierte: Nein

Freier: du bist nicht registriert, dann zahle ich nicht“.

Keine Zuckung im Publikum, das nicht zu wissen scheint, dass in der Regel Freier im Voraus zahlen. Außerdem interessiert es den Freier nicht die Bohne, wie eine Frau in der Prostitution sonst lebt, solange sie und nicht der Freier von dem Staat schikaniert wird.

Nach der Fragerunde, darf Mechthild Eickel sprechen. Es stellt sich heraus, dass sie eine Zeit erlebt hatte, wo die Frauen in der Prostitution von dem Staat besonders schlecht behandelt wurden. Darum hatte sie damals die Huren-Bewegung gegründet. Sie scheint aber dort stecken geblieben zu sein, und nicht zu merken, dass die Welt der Prostitution sich drastisch geändert hat. Trotzdem spricht sie plötzlich von Frauen in der Prostitution, die „verschwinden“. Ich spitze die Ohren. Eigentlich meint sie, dass die Beratung bei Madonna e.V. leider keine Weiterverfolgung zustande kriegt, denn die Organisation erreicht die Frauen schlecht, und oft verschwinden sie, ohne dass man/frau wüsste warum und wo. Leider versteht sie nicht, dass die Frauen vielleicht gar nicht stolze Huren sein wollen, sondern nur raus aus der Hölle wollen.

Dorothea Lindenberg ist an der Reihe. Sie meint: die Ausgrenzung der Sexarbeiterinnen hat mit Rassismus zu tun. Ihre Begründung: 1. Gewalt gegen Frauen werden von bestimmten Länder zugeschrieben 2. Bestimmte Frauen werden sexualisiert 3. Kontrolle würde bloß als Schutz inszeniert. Rassismus heißt dann für sie: Frauen zu verhindern, in der Prostitution zu arbeiten. Sie fügt hinzu, dass Prostitution als eine bestimmtes Milieu (anstatt als eine normale Arbeit), eine fremde Kultur (anstatt als eine normale Arbeit) angesehen wäre. Profiteure, Zuhälter und Menschenhändler werden systematisch in Zusammenhang damit gebracht (obwohl wir mit einer ganzen normalen Arbeit zu tun haben). Zwangsehe verhindern (!) zu wollen, diente dazu Scheinehe zu verhindern (Zwangsehe ist angeblich auch interessant für die Prostitution-Lobby! Mal abwarten, was sie in dem Bereich im Schild hat). Es wird alles auf Migrantinnen fokussiert und Frauenorganisationen würden sich als Helfer inszenieren, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass Migrantinnen ihr Beruf vielleicht freiwillig wählen (Übersetzung: wir brauchen neue Ware für die Bordelle und die Geflüchtete Mädchen und Frauen sind eine gute Quelle).

Die Landesfrauenrat und andere Frauenorganisationen würden sie daran hindern, einen Arbeitserlaubnis zu bekommen (Übersetzung: Feministinnen kommen uns ständig in die Quere).

Unsere Frage aus dem Publikum: es gäbe dann ihre Meinung nach kein Menschenhandel? Antwort von Mechthild Eickel: natürlich aber nicht mehr und nicht weniger als für die anderen Berufe. Überall würden Qualifikationen, Kompetenzen, etc ausgebeutet. Dorothea Lindenberg fügt hinzu, dass Frauenhandel selten vorkomme! Man/frau würden „Sexarbeiter*innen“ mit Moral wieder zuschütten. Weiße wohlhabende Frauen sind grundsätzlich gegen Migrantinnen, die sich für die Prostitution entscheiden. Obwohl es gute Arbeitsplätze in dem Bereich gibt.

Wenn diese Frauen in Wirklichkeit, nur die Interesse von Zuhälter vertreten oder selber Zuhälterinnen sind, macht natürlich so eine Aussage Sinn.

Frage im Publikum: warum sind Migrantinnen hier nicht vertreten. Antwort: Es ist anmaßend zu erwarten, dass es Vertreterinnen der Migrantinnen hier gibt. Als ob sie anders wären als wir! Wollen wir ihnen außerdem einen Arbeitstag verlieren lassen? (Wir fragen uns: uns sie selbst? Und außerdem ist es Samstag. Haben denn „Sexarbeiter*innen“ nie Pause?). Marlene Lavert: „Warum sollten sie da sein?“. Vielleicht weil wir gerade nur mit weißen wohlhabenden Frauen zu tun haben, hätte ich gern geantwortet. Aber so viel Arglist lässt einfach sprachlos.

Der Clou war natürlich als Stephanie Klee behauptete, dass sie wegen dem Gesetz Angst hätte, wenn ihre Familie von ihrem Doppelleben erfahren würde. Leider wissen viele aus dem Publikum überhaupt nicht wie sichtbar in Wirklichkeit diese Frau in Internet ist. Sie hat sogar eine Wikipedia-Seite, wo alles über ihr sogenanntes geheimes Doppelleben steht.

Moral / Rassismus / Selbstbestimmungseinschränkung sind die drei Totschlagargumente, die immer wieder auftauchen.

Noch eine in die Runde geschmissene Lüge: Parallele mit §219 man/frau darf keine Werbung für die „Gewerbe“ machen! Wir fragen uns, wie sie die Werbungen für Bordelle nennen, die in der Stadt überall blühen! Stichwort aber: Parallel mit § 219.

Frage vom Publikum: was wünscht ihr euch für ein Gesetz? Und wenn Sie Schweden und Österreich als schlechte Beispiele sehen, Welches Beispiel würden Sie uns geben?

Das Beispielland von Marlene Lavert in Sache Prostitution ist Indien. OK. Einer der frauenfeindlichsten Länder der Welt. Anderseits macht dieses Beispiel natürlich Sinn, wenn diese Frauen in Wirklichkeit, nur die Interesse von Zuhälter vertreten oder selber Zuhälterinnen sind.

Stephanie Klee kritisiert wieder das Prostitutionsschutzgesetz von 2017, ohne zu erwähnen, was sie stattdessen für ein Gesetz gern hätte. Sie möchte ein Gesetz, das explizit dies abschafft und dies abschafft und dies auch abschafft, und dies noch abschafft. Kurz gefasst: eine gesetzlose Gesellschaft in Sache Prostitution. Hier wieder: wenn diese Frauen in Wirklichkeit nur die Interesse von Zuhälter im Blick haben oder selber Zuhälterinnen sind, das macht natürlich Sinn, dass sie jegliche Gesetze verwehren.

Die Lobbyistinnen knüpfte immer das Gespräch an Feminismus an. Sie wollen ja, dass das Gesetz von 2017 abgeschafft wird, aber so wie für § 219. Weil es auch ein Gesetz „gegen Frauenrechte“ ist. Die Frage „hast du abgetrieben?“ ist ähnlich wie „hast du dich prostituiert?“, behaupten sie noch (ist Schwangerschaftsabbruch auch ein Beruf? Ist Schwangerschaftsabbrecher*innensohn auch ein Schimpfwort?). Darum verlangen sie, jetzt dass sie in dem allgemeinen Gleichstellungsgesetz angenommen werden. Sie wollen sich das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung  saugnapfmässig anschließen. Denn das „diskriminierende Prostitutionsgesetz hat Marlene Lavert traumatisiert. Sie hatte Übelkeit, ihr wurde extrem schlecht, sie musste sich übergeben und wurde tagelang krank, so hart traf es sie, als sie erfuhr, dass das Gesetz verabschiedet wurde.

Das Publikum ist gerührt.

Es ist immer eine gewisse Rekrutierungsrede in die Prostitution zwischen den Sätze zu hören. Aber wenn diese Frauen in Wirklichkeit, wer weiß, die Interesse von Zuhälter vertreten oder selber Zuhälterinnen sind, macht es natürlich Sinn.

Später gingen wir zu der Veranstaltung „Rotlichtaus“. Ein Teil des Publikums von der ersten Veranstaltung war auch da. Wir erkannten das Mädchen, das in den Schränken verwiesen wurde, als sie fragte, warum die Migrantinnen nicht vertreten wurden. Wir dachten, dass sie auf unserer Seite sei. Es war leider falsch gedacht, wie wir später erfuhren. Der Saal war auch doppelt so groß, aber so voll, dass keine Sitzplätze mehr frei waren. Leider hatte Solveig Senft, Gymnasiallehrerin aus Ulm und Sisters-Mitfrau, im Gegensatz zu der vorigen Referentinnen keinen Mikrofon zur Verfügung.

In ihrem Vortrag, zeigte sie mit Powerpoint zuert Zitate historischer Feministinnen, die nicht zufällig alle Abolitionnisten waren. Danach Fakten, Zahlen, nüchterne Informationen. Sie machte Bildung. Die Zuschauerin, die wir wieder erkannt haben, verlor die Geduld. Sie beschwerte sich nicht Fragen stellen zu dürfen. Sie sagte, dass sie davor zu der anderen Veranstaltung war und hätte ganz was anderes gehört. Sie sollte sich gedulden, nach dem Vortrag dürfte sie Frage stellen. Die Referentin beschrieb den Inhalt des Jobs ausführlich: mindestens zehnmal pro Tag von verschiedenen Männer seine Körperöffnungen zur Penetration zur Verfügung zu stellen + Besonderheiten: Gangbang, Goldregen, „facial“ und so weiter. Ein Frauenkörper würde dafür nicht geschafft, traute sich Solveig Senft zu sagen.

Solange alles abstrakt ist, blieb das Publikum unberührt. Aber da… Plötzlich meldeten sich Viele. Die, die zur vorige Veranstaltung war, war besonders außer sich. Sie fragte: woher wissen Sie, dass ein Frauenkörper es nicht aushalten kann?

Mit dieser unerhörte Frage sahen wir, dass nichts von den Vortrag angekommen war: Von der Machtverhältnis, der die Ausbeutung der Frauen erlaubt, die organisierte Armut, der Rassismus gegenüber slawische Frauen, ihre Unmöglichkeit sich zu wehren, weil sie nicht die Sprache mächtig sind, die Entwürdigung, die unerhörte Anspruch der Männer Frauenkörper zu ihrem Dienst zu halten, etc…

Hält das Werkzeug „Frauenkörper“, ja oder nein?

Aushalten.

Aus.

Halten.

Körper.

Was hat das Publikum in die ersten Veranstaltung gelernt? Dass falsch genannte „Sexarbeiter’innen“ eine spezielle Gruppe bildet, die auf gar keinen Fall unter diese fürchterlichen Praktiken leidet. Schon in Mittelalter wurden Frauen in der Prostitution so beschrieben! Sie seien keine Frauen wie jede Andere, die aber trotzdem eine Arbeit wie jede Andere ausüben.

Es wurde hitzig. Da die Referentin ganz alleine war, wurde nicht gewartet, dass sie ein Zeichen gibt, um Fragen zu stellen. Zuschauerinnen schrien sich gegenseitig kurz an. Viele verließen den Raum.

Vielleicht könnten feministische Organisationen aufhören, weibliche Zuhälter in ihre Veranstaltungen einzuladen, die in Namen des Feminismus solche Gehirnwäsche an Unwissenden verpassen. Es sollte normalerweise darum gehen, fairen Leute zuzulassen, die eine gewisse Objektivität aufweisen. Warum gilt die Regel nicht für Zuhälter, Menschenhändler und Kriminellen in Schafpelz? Ich kann nicht nachvollziehen, dass sie eine Ausnahme bilden dürfen.

Da bequeme Lüge immer vor unbequeme Wahrheiten gezogen werden, wie können wir mit diesen Leute eine vernünftige feministische Arbeit leisten? Wir stellen uns selber einen Bein, wenn wir junge Menschen, Lügner und Manipulateure ausliefern. Währendessen bleiben stimmlose Frauen Tag nach Tag in die Hölle. Die Lobbyisten lassen mit den unfairsten Mitteln, die es gibt, sie nicht mehr existieren. Sie sind Körper, die “ es  “ auszuhalten haben, denn sie “  es  “ ja (und nicht der Freier) wollen.

Prostitution ist dennoch ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein Völkermord. Nicht weniger.

https_www.feministische-sommeruni.dethemescustomsommeruniassetsimgmoodbild

Advertisements

Menschenzoo

Sans titre 3

Im ICC findet heute noch die Internationale Funkausstellung statt. Als Symbolbild dafür: Adams Schöpfung mit einer (garantiert männlichen) göttlichen Roboterhand, die „Adam“ irgendein Zeug reicht. Eine ewiges „Männer‟-Bündnis, obwohl hier der männliche Gott nur noch eine Maschine ist. Nur? Männer vergöttern doch Maschinen! Sie geben ihnen eine höhere Stelle als den Menschen. Wir müssen an das Zitat von Adrienne Rich denken: „A men’s world. But finished. They themselves have sold it to the machines‟.

Gegenüber dem ICC ein anderer Gott „Born a legend‟ mit einem riesigen Neymarkopf wirbt für… was sonst? Maschinen.

Sans titre 1

Um die IFA herum spukt auch Samsung mit komischen Menschenzoos, die die sogenannte „AR‟ (Augmented Reality) vorstellen sollen. Es geht um Modelle hinter Schaufenstern, die sich kaum bewegen und Zombie-Kontaktlinsen tragen. Damit erschrecken sie Kinder, die nicht mehr wissen, ob das wirklich Menschen sind. Hauptsache aber, man/frau ist genug beeindruckt, um neue, noch penetrantere Maschinen zu kaufen. Diese Maschinen sind dafür da, Realität vorzutäuschen. Was macht vorgetäuschte Welten attraktiver als die reale Welt?

 

Um das ICC herum und an strategischen Stellen findet man/frau jetzt die Plakate der ewigen Sexkaufmesse, „Venusmesse‟ genannt. Die Ware ist natürlich weiblich bzw. in Form eines Loses von vier Frauen dargestellt; zwei, die hintereinander stehen, die wiederum zwei Hintereinanderstehende umarmen, als ob es noch ein Mann dazwischen fehlen würde.

DSCN0909

Diese Plakate sind jedes Jahr in anderen Sklavinnenhaltungen zu sehen. Irgendwann werden es Maschinen sein, die Menschenzoos und Frauenzoos halten werden. Entmenschlichung in Allgemeinen macht anscheinend Männer unendlich viel Spaß. Sie nennen das sogar „Fortschritt“.

Blöd aber wahr.

Europawahl 2019

Die Feministische Partei DIE FRAUEN

  • tritt zur Wahl zum Europaparlament 2019 an
  • ist die einzige Partei mit einem Frauenanteil von 100% auf der Kandidatinnenliste.
  • benötigt Deine Unterstützung, um zur Europawahl 2019 zugelassen zu werden

Schwerpunkte unserer Europa-Politik finden sich in unserem Faltblatt zur Europawahl 2019

„Kampagne 4000“: Leitet Herunterladen der Datei einDeine Unterstützungsunterschrift für die Zulassung der Feministischen Partei DIE FRAUEN zur Europawahl 2019:

Wir benötigen 4000 beglaubigte Unterstützungsunterschriften bis zum Ende des Jahres. Jede einzelne ist für uns wichtig. Wenn du möchtest, dass die Feministische Partei DIE FRAUEN im Mai 2019 auf dem Wahlzettel zur Europawahl vertreten ist, dann mach bitte folgendes:

  • Lade das Leitet Herunterladen der Datei einFormular zur Unterstützung herunter, fülle es vollständig aus – entweder elektronisch oder per Hand.
  • Drucke es aus und unterzeichne es handschriftlich
  • Schicke es an folgende Adresse:
    Feministische Partei DIE FRAUEN, Greifswalder Str. 4, D-10405 Berlin
  • Falls du die Möglichkeit hast, die Beglaubigung deiner Adresse bei deiner Heimatbehörde (1. Wohnsitz) selbst einzuholen, ist das prima. Falls nicht, macht das nichts – wir erledigen das.

Besonders freuen wir uns, wenn du auch deine Freundinnen und Bekannten fragst, ob sie eine Unterstützungsunterschrift leisten würden. Du kannst die Formblätter anfordern unter bsr@feministischepartei.de.

Für unsere besonderen Unterstützerinnen, die bereit sind, auf Festen, Kundgebungen, Märkten zu sammeln, haben wir einen Leitet Herunterladen der Datei einLeitfaden mit Tipps erstellt.

DATENSCHUTZ

Die Feministische Partei DIE FRAUEN verpflichtet sich, die Daten der UnterstützerInnen ausschließlich zum Zweck der Bewerbung um die Teilnahme an der Bundestagswahl zu verwenden und nach der Bundestagswahl umgehend zu vernichten.

Warum eine Feministische Partei?

Die feministische Partei DIE FRAUEN ist eine deutsche Kleinpartei, die im Jahr 1995 entstanden ist. Feministische Politik stellt die Sichtweisen der Frauen in den Mittelpunkt. Eine feministische Politik nützt Frauen, Männern und andere Geschlechtern, macht dazu die Welt zu einem lebenswerteren Ort für alle. Unser Ziel ist eine gerechte, gewaltfreie, demokratische Gesellschaft, in der für alle ein selbstbestimmtes, würdiges Leben möglich ist. Wir berichten hier über unsere Aktionen und Teilnahme an Events in Berlin.