Vorige Veranstaltungen

15.01.2019: Eine unserer Landsprecherin in Berlin ging zum parlamentarischen Abend, der von Frank Heinrich (CDU) und Leni Breymaier (SPD) in der französischen Botschaft organisiert würde. Laurence Rossignol, ehemalige französische Ministerin für Frauenrechte, sprach über das Prostitutionsgesetz, das 2016 nach dem schwedischen Modell in Frankreich verabschiedet wurde. Sie beschrieb wie dies möglich wurde und was für positive Wirkung es heute auf die gesamten Gesellschaft hat. Sandra Norak, die in der Prostitution sechs Jahre lang gefangen wurde, hielt einen bewegenden Vortrag über die Degradierung des Selbst durch die Prostitution entsteht. Inge Bell von Terre des Femmes moderierte den Abend. Geneviève Hesse diente die Übersetzung.

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30.11.2018: EU-feministisches Treffen im EU-Parlament Brüssel

06.11.2018: „Female Pleasure“, 20 Uhr in der Kulturbrauerei in Anwesenheit der Regisseurin. Wir haben leider keine Karte mehr gekriegt, aber dafür viele Unterstützung Unterschriften für die Europawahl 2019 bekommen, bei Ansprechen der ZuschauerInnen nach dem Film!

16.10.2018: Premiere der 3sat-Dokumentation „Die Freiheitskämpfe der Frauen. 100 Jahre“ um 19 Uhr im Institut Francais, Kurfürstendamm 211 (am 3.11, um 21:45 auf 3sat). Wir waren da.

13.10.2018: Demo #UNTEILBAR für eine offene und solidarische Gesellschaft. 250.000 demonstrierten. Großartig.

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04.10.2018: in der Institut français von Berlin, Kurfürstendamm 211, wurde Prostitution wieder schön geredet. AbolitionnistInnen waren da. Bericht folgt bald.

29.09.2018: Wir sind kurz zur Demo „Liebig 34 bleibt“ gewesen, um das Hausprojekt gegen Gentrifizierung zu verteidigen. Leider wurde uns schnell zu kalt!

28.09.2018: Großdemonstration „Erdogan not welcome“ am Potsdamer Platz.

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Das erste von zwei getrennten Fotos: Erdogans Besuch in der Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Diktatur, die eine Mutter darstellt, die den leblosen Körper ihres Sohnes hüllt. Das zweite Foto: Istanbuler Polizisten halten eine Mutter fest, deren Sohn durch die Erdogans Diktatur verschwunden ist und deshalb jedem Samstag demonstrierte.

 

27.09.2018: 17.30-19.30 Uhr, Institut für Europäische Ethnologie – HU Berlin, Mohrenstraße 40, Prostitutions-Lobbyisten versammeln sich wieder, um gegen das ProstSchG zu quasseln. Ein hoch angesehener Institut stellt ihnen wieder einen Raum zu Verfügung.

Bemerkenswert war in dieser Podiumsdiskussion ein Penis aus Gummi, der wie ein Gottesabbild auf einem runden Tisch in der Mitte thronte.

Die meisten Teilnehmerinnen waren Bordellbetreiberinnen, die „informierten“, wie das ProstSchG sie als „Prostituierte“ schädigten. Es war natürlich unmöglich einen anderen Standpunkt zu vertreten. Alle Anwesende waren die Auffassung, das Prostitution eine Arbeit ist. Sogar ein Beruf. Wie jeder andere. Eine Möglichkeit für Studentinnen ihr Studium zu finanzieren. Darum sind wahrscheinlich all dieser Podiums an der Universität organisiert. Studentinnen werden auf dieser Weise direkt oder indirekt beworben.

Bemerkenswert: am Ende der Diskussion meinte die Moderatorin, dass der Staat Frauen vor nichts schützen will, außer vor Sex. Das es um KÄUFLICHEN Sex ging, erläutert sie natürlich nicht. Auch nicht, dass das Gesetz eher vor Zuhälterei und Menschenhandel schützen will. Und im übrigens hat Sex mit Prostitution nichts zu tun.

25.09.2018: 4. deutsch-arabische Frauenforum, ESMT Schloßstrasse 1, 10-17 Uhr. Die Konferenz verlief auf Englisch, Deutsch und Arabisch. Die Gäste waren Georg N. Garlichs, 2. Spitze und CFO, ESMT, Gabriele Groneberg, Presidentin von EMA (Mediterranean-Arab Association) und Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarischer Staatssekretär und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Das Publikum zählte rund 200 UnternehmerInnen, EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen aus Deutschland und der arabischen Welt. Die Themen: deutsche und arabische Perspektiven zur Situation von Frauen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, Rückblick auf die individuellen Karriereverläufe der Teilnehmerinnen.

Flyer

24.09.2018: Podiumsdiskussion über „Reproductive Rights in Latin America“ am 24. September um 19:00 Uhr, in Karl-Liebknecht-Haus. Die Diskussion führte auf Englisch ein Vertreter der Partei „Die Linke“. Die Gäste waren Vertreterinnen von unterschiedlichen Länder Latein Amerikas; eine Forscherin über Feminismus in Brasilien, eine Referentin von Frente Amplio aus Chile und eine Rednerin aus Argentinien. Es wurde über die Einschränkungen bzw. Verbot von Schwangerschaftsabbruch in den eigenen Länder informiert.

In Brasilien ist die Abtreibung verboten, außer bei Vergewaltigung und Gefahr für Leben und Gesundheit der Mutter.

In Chile war die Schwangerschaftsabbruch bis 1989 erlaubt.  Seit August 2017 gibt es ein neues Gesetz, das dies verbietet. Drei Ausnahmen: wenn eine Lebensgefahr für die Mutter besteht, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung resultiert oder wenn dem Fötus keine Überlebenschance prognostiziert wird.

In Argentinien ist auch die Abtreibung verboten, außer bei Lebensgefahr für die Mutter, Vergewaltigung oder Gefährdung ihrer Gesundheit. Im Juni 2018 beschloss das Unterhaus nach einer monatelangen öffentlichen Debatte ein Gesetz, das eine Abtreibung in den ersten 14 Wochen der Schwangerschaft erlaubte. Einige Wochen später wies das Oberhaus dieses Gesetz mit 38:31 Stimmen zurück. Damit drohen abtreibenden Frauen nach wie vor bis zu vier Jahren Gefängnis.

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22.09.2018: Kundgebung gegen den jährlichen \Marsch für das Leben\ um 12.00 Uhr nahe des Brandenburger Tors auf der Straße Unter den Linden/Ecke Wilhelmstraße bis russische Botschaft. Schönes Wetter, super Stimmung. Die feministische Partei DIE FRAUEN war da und gut drauf. Sie schrie Parolen mit der lauteste Stimme.

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20.09.2018: Buchvorstellung: „Meine algerische Familie“ von Alice Schwarzer an der Urania. Ulrich Weigand öffnete den Abend und stellte sich als neuer Direktor von An der Urania vor. Dann redete Helge Malchow, Verlagsleiter bei KiWi und rief Alice Schwarzer auf die Bühne. Sie las eine Auswahl lustige Anekdoten aus ihrem Buch. Seit 28 Jahren ist sie mit einer algerischen Familie befreundet. 1989 bildete sich in Algerien der Islamische Heilsfront. Die von Alice befreundete Journalistin Djamila fürchtete sie um ihr Leben und arbeitete einige Jahre im Kölner Exil. Im Lauf der 1990ern , lernte Alice Schwarzer die ganze Familie kennen. Sie gab uns gestern Abend ihren aktuellen Standpunkt über politischen Islam und deren Gefahr. Anschließend stellte das Publikum ihr Fragen und es erfolgt eine Signierstunde.

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19.09.2018: Gestern Abend hat Jasna Strick in EWA-Frauenzentrum einen Vortrag über Netzfeminismus gehalten. Jasna Strick ist eine liberale Feministin und Bloggerin. Ihre Verbündete scheinen aber nicht  ihr beizustehen, denn keine von ihnen war dabei. Wir zwei waren quasi das einzige Publikum des Abends.

Liberale Feministinnen oder „Libfems“ sind Pro-Prostitution, Pro-Verschleierung der Musliminnen, Pro-Transaktivisten. In ihrem Vortrag lässt Jasna Strick glauben, dass Prostitution, Burka, Transaktivismus und Bodypositiv ein „Empowerement“ für Frauen sind. Für uns „Radfems“ sind diese Phänomenen entweder inhärent oder Folgen einer patriarchalischen Struktur. Zum Beispiel reduzieren Frauen mit dem Bodypositiv in Instagram sich selbst auf ihr Aussehen und ihre Plastik.

Wir haben uns die unterschiedlichen Netzwerken von Jasna Strick danach angeguckt und festgestellt, dass sie „cute-unicorn-posts“ sendet und Lobbyisten der Prostitution folgt. Ist das Feminismus? Den Hashtag #AUFSCHREI, der Opfer von sexuellen Angriffe half, anderen belästigten Frauen ihre Erfahrung zu teilen, ist eine sehr gute Erfindung von ihr. Leider Opfer der Prostitution und/oder Opfer von Männer anderer Herkünfte und Religionen als deutsch-christlich sind von der Runde per se ausgeschlossen. Schade.

Nichtsdestotrotz ist Jasna Strick Opfer von Maskulisten. Angeblich ist sie es wegen dem #Aufschrei, ihre einzige feministische Aktion, geworden.

16.09.2018: Auch die feministische Partei DIE FRAUEN hat die feministische Sommeruni besucht. Hier schreiben wir über die Prostitutionsveranstaltungen, denn wir behalten als Abolitionistinnen die Position der Gegnerinnen im Blick und, anderseits, verfolgen neue Kampagne für die Abschaffung des Sexkaufes in Deutschland. Siehe hier für mehr Informationen.

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11.09.2018: Wir waren gestern abend zu der Podiumsdiskussion über „Geschlechtergerechtigkeit – ein entscheidender Integrationsfaktor?“  in der Katholische Akademie von Berlin. Gastreferenten waren Seyran Ates (Rechtsanwältin, Autorin, Frauenrechtlerin und Initiatorin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin), Sr. Dr. Katharina Ganz (Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen in Würzburg), Sven Lehmann (Bündnis 90/Die Grünen in NRW, Sprecher für Queerpolitik in der Fraktion und seit 2017 Bundestagsabgeordneter), Olaf Zimmermann (Publizist, ehemaliger Kunsthändler, seit März 1997 Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates). Die Diskussion wurde von Dagmar Mensink (Leiterin des Referats für Kirchen und Religionsgemeinschaften beim Parteivorstand der SPD, ex-Sprecherin der Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK) für politische und ethische Grundfragen) moderiert.

Die „Geschlechtergerechtigkeit“… warum diese Wortwahl? Ist Geschlechtergerechtigkeit dasselbe wie Gleichberechtigung? Auf alle Fälle wurde das Thema leider wieder in Selbstgeisselung für Deutschen reduziert. Es gäbe immer noch nicht genug Frauen in Bundestag, das eigentlich das Volk repräsentieren soll, und das Volk, das ist mehr als 30% Frauen. Die Löhne sind ungleich. Wie oft bügeln die Männer zu Hause? In den Herkunftsländer der Flüchtlinge wäre die Lage der Geschlechtergerechtigkeit nur ein bisschen weiter zurück. Sie bräuchten einfach Zeit. Nichts brüskieren. Die Deutschen hätten noch in dem Bereich so viel zu tun, wir könnten eventuell gemeinsam wachsen. Das Verhalten mancher männlicher Neuankömmlinge wäre vielleicht inakzeptabel, aber sie würden bestimmt unsere Vorsprung irgendwann einholen. Die Frage, die NICHT gestellt wurde: was ist, wenn sie gar nicht danach streben, unsere ausbaufähige Gleichberechtigung nachzuholen? Auf jeden Fall, dürfe der Staat niemanden bevormunden, wurde gesagt. Sie sollen quasi von selbst darauf kommen, den Frauen mehr Freiheit zu geben. Der Ex-Kunsthändler Zimmermann sprach von: „in der Moderne ankommen“. Nur die fortschrittliche Imamin Seyran Ates die einzige unter der Gäste, die die islamische Religion repräsentierte, vertrat einen viel klareren Standpunkt. Sie sagte, dass die radikalen Islamisten Frauen nach wie vor unterdrücken wollen und dass das Kopftuch eindeutig die Geschlechtergerechtigkeit verhindert, denn es stellt eine Unterordnung der Frauen dar. Es bedeute nichts anderes als sich vor dem männlichen sexuellen Begehren zu schützen. Was auf keinen Fall die Gleichberechtigung fördere. Der Grünen-Abgeordnete Lehmann fand, dass ein keine/n störe, wenn die Putzfrau ein Kopftuch trage, aber wenn es eine Juristin es tue, fände man das plötzlich schlimm. Dieser Mann wurde von der Moderatorin bei der Vorstellung ihrer Gäste als selbst erklärter „Feminist“ bezeichnet. Für ihn, sei nicht das Kopftuch, sondern nur unser Blick darauf ein Problem. Seyran Ates war damit nicht einverstanden. Diese Abkürzung von Herr Lehmann blende aus, dass auch kleine Mädchen es tragen müssen. Sie meinte auch, dass die Schleier bei Nonnen eine andere Funktion hätten und suchte dafür die Unterstützung der Schwester Ganz. Daraufhin machte die Nonne Katharina eine kokette Bewegung, als ob Frau Ates bestritten hätte, dass Schwester Ganzes Haare das Begehren der Männer erwecken könnte. Es kam ziemlich deplatziert rüber. Auf dieser Weise aber brauchte sich die Schwester nicht mit Frau Ates zu solidarisieren. Die Lage ist ernst, aber in der katholische Kirche finden man das alles super lustig, könnte man/frau geglaubt. Die Lage ist dermaßen ernst, das Seyran Ates sich nur noch mit Bodyguards bewegen kann, weil sie täglich Hass und Todesdrohungen ausgesetzt ist. Daher entstand bei uns Zuschauenden dieses Gesprächs der Eindruck von Feigheit gegenüber Frau Ates. Keine(r) unterstützte die mutige Imamin, die die radikalen Muslime besser kennt als die distanzierte Europäer/innen. Vielleicht sind sie deshalb so feige, weil sie sich der Gefahr, die Seyran Ates droht, nicht aussetzen wollen. Sie bleiben so unbeteiligt wie möglich, was das Thema Islam und Kopftuch angeht, ziehen sich komplett aus der Verantwortung zurück. Damit kann ihnen nichts passieren.

Jetzt ist klar warum Hamed Abdel-Samad sein Buch „Integration. Ein Protokoll des Scheiterns“ betitelt hat. (Am Donnerstag den 13.9. werden der Autor und die Integrationsministerin Petra Köpping in der Dreikönigskirche von Dresden über dieses Buch diskutiert).

Zum Schluss kamen aus dem Publikum Frage. Der Grüne Lehmann regte sich auf, wenn jemand fragte, was die Politik zu tun gedenkt. Die Zivilgesellschaft solle etwas tun, erwiderte er, nicht „die Politik“. Frau Mensink fand, dass man sich Mühe geben sollte, wenn eine Frau mit Burka mit einem spreche. Ein Mann aus dem Publikum fragte, wie er mit einer voll verschleierten Frau sprechen könne, wenn er nur ihre Augen sehen könne, was bei ihm unbehagliche Gefühle wecke. Die Moderatorin sagte dazu, dass man sich Mühe geben solle, wenn eine Frau mit Burka mit einem spreche. Man solle einfach sprechen. So tun als ob nichts wäre, hat Frau Mensink nicht gesagt, aber es war zu spüren, dass sie die Frage sie nervte. Andere Frage: Ob Seyran Ates genug Beistand von Verbänden bekommen würde. Leider nicht, sagte Frau Ates, sie wünsche es sich aber sehr.

Fazit: Seyran Ates war ohne Zweifel die beste Feministin des Abends. Darum wahrscheinlich müsste sie mit Bodyguards und zwei Limousinen mit getönten Panzerglas die Debatte besuchen und verlassen. Feministin zu sein ist ja nichts für Weicheier!

Am nächsten Tag sind wir auf ihre Empfehlung hin zur Mahnwache am Brandenburger Tor gegangen.  Es war sehr schön. Wir sahen zum ersten Mal eine wirbelnde Derwische (weiblich) in Aktion.

Aktualisierung vom 14.9.2018: Seyran Ates bedauert auf twitter, dass das Islaminstitut mit öffentlichen Gelder finanziert wird (13,8 Millionen Euro bis 2022), obwohl es das Gegenteil von Integration fördert, denn damit unterstützt der Staat erzreaktionäre Verbände, deren Islam nicht grundgesetzkompatibel ist. Für mehr Details gibt es einen guten Emmasartikel.

 

09.09.2018: Alle kennen die RAW-Gelände in der Revaler Straße. Wer sich dort genau umsieht, stellt fest, dass es sich mit der Zeit in einer riesigen Müllhalde verwandelt hat. Wir fanden, dass dort eine große Müllbefreiung dringend war. Deswegen hat die feministische Partei DIE FRAUEN eine Müllbefreiung vor dem Verwaltungsgebäude am Sonntag organisiert. Dort gab es viele Interessierten, die uns geholfen haben. Gleichzeitig fand auf dem RAW-Gelände der zweijährliche Tag der offenen Türen statt. Die Künstler, die ihr Atelier in dem Gebäude haben, haben uns ganz nett unterstützt ; sie haben uns beispielweise Zugang zum Wasser erlaubt, damit wir die Pflanzen gießen können. Wir haben insgesamt neun Müllsäcke voll gemacht. Es ist im Moment besonders wichtig auf die Umwelt zu achten. Der Tourismus trägt dazu bei, die Natur in Berlin zu zerstören, und die Betonisierung durch Baukonzerne macht den Rest. Es ist die Zeit zu erkennen, dass der Planet unsere Fürsorge braucht, keine Profitquelle mehr sein darf und nicht zur Müllhalde degradiert sein soll.

 

 

 

27.08.2018: In Landsfrauenrat Berlin haben Frau Dr. Anja Kirsch, Professur für Personalpolitik und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Freie Universität, und Ursula Schwarzenbart, Chief Diversity Officer und Head of Talent Management bei Daimler, das Thema „Frauen in die Aufsichtsräte“ angesprochen. Die Moderation wurde von Uta Staude und Dr. Christin Kumerer geführt, und wichtige Fragen wurden aufgeworfen: Wie ist die Verbindung zwischen Frauen in Aufsichtsräten und Frauen in Führungspositionen? Welche Erwartungen haben Managerinnen an die Aufsichtsrätinnen? Wie unterstützt der Aufsichtsrat die Diversity-Abteilung bzw. wie könnte das aussehen? Wie kann die Verbindung zwischen Aufsichtsrätinnen und weiblichen Führungskräften gestärkt werden? Was können wir dafür in Berlin leisten?

Trotz Quoten, gibt es in Deutschland zu wenig Frauen in Führungspositionen. Ähnlich in die Aufsichträte. Als Gefahr für die Männermacht, können Aufsichtsrätinnen die Gleichstellung im Vorstand diskutieren, aktiv zur Bestellung von Frauen zu Aufsichtsräte und Vorstandspositionen beitragen, die Repräsentation von Frauen in Führungspositionen als eine Zuständigkeit des Aufsichtsrates etablieren, Männer in Aufsichtsräten zu gleichstellungspolitische Themen verpflichten, Allianzen mit anderen Aufsichtsrätinnen bilden, um gleichstellungspolitische Ziele zu verfolgen und mit Frauen im Unternehmen in Kontakt sein.

Viele Institutionen, wie zum Beispiel die Medien, die Schule, die Familie, vertreten die sexistische Normen. Die Mädchen werden so sozialisiert, dass sie kaum Zugang zu Macht und Entscheidungsgewalt haben. DIE FRAUEN steht für mehr Frauen in die Aufsichträte und Führungspositionen zu.

 

 

 

23.08.2018: Das Bündnistreffen Frauen*kampftag fand ab 19:00 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstraße 28, U Rosa-Luxemburg Platz) statt. Da gab es Vertreterinnen von mehreren Parteien (die Linke, die Grüne, der SPD, DIE FRAUEN) und Organisationen, wie zum Beispiel Courage. Wir hatten eine inhaltliche Diskussion über die Koordinierungskreis, und haben über die Struktur der nächsten Veranstaltungen von Frauen*kampftag debattiert. Der nächste Termin ist der 17. Oktober 2018.

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23.08.2018: Die feministische Organisation TERRE DES FEMMES hat einen Pressekonferenz organisiert. Es handelte sich um den Petition für Mädchen „DEN KOPF FREI HABEN!“. DIE FRAUEN hat den LiveStream der Pressekonferenz verfolgt. Eingeladen wurden Dr. Sigrid Peter, Vizepräsidentin Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte, Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam, PD Dr. Elham Manea, Politologin und Autorin, Seyran Ates, Rechtsanwältin und Autorin, Ali Ertan Toprak, Präsident Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände und Dr. Necla Kelek, Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES für das Podium. 

Was haben wir von den Pressekonferenz behalten? Religionskritik ist kein Rassismus. Der Kopftuch ist ein Gefahr für Mädchen. Wenn sie einen Kopftuch tragen, sind sie schon lange vor ihre Pubertät sexualisiert. Die Kontrolle über ihren eigenen Körper geht für sie verloren. Das bedeutet auch, dass Männer Pädokriminelle sind, wenn weibliche Kinder wegen sexuelles Begehren erwachsener Männer sich verstecken müssen. Der Kopftuchzwang an weibliche Kinder ist ein Anliegen des islamistichen Extremismus.

Hier ist das Video des LiveStreams. Die Petition kann frau auch auf der Homepage finden.

20.08.10: Seit 15 Jahren findet Montags eine Demo am Alexanderplatz statt: es ist die Montagsdemo (Revival) von Berlin. Es wird auf antifaschistischer Weise gegen Kapitalismus und Konsumgesellschaft protestiert. Die Rechte der MigrantInnen, ArbeiterInnen, UmweltschützerInnen und Frauen sind auch Gegenstand dieser Demo. DIE FRAUEN hat an die gestriger Kundgebung teilgenommen

 

 

 

14.08.18: Die japanische Botschaft hat eine Petitionsübergabe über die Trostfrauen gemacht. Die Trostfrauen waren Mädchen und Frauen, die für die japanischen Kriegsbordelle des Zweiten Weltkrieges zur Prostitution an Soldaten gezwungen wurden. (Hier sind  mehrere Informationen über die Geschichte der Trostfrauen.). DIE FRAUEN war dort für die Demo zum Pariser Platz ab 14:30 Uhr. Wir erhoben eine Schweigeminute für die Opfer des Verbrechens gegen die Menschlichkeit. Schätzungsweise sind 100 000 bis 400 000 betroffene Mädchen und Frauen.

 

 

 

11.08.2018: Wir waren auf dem LesBiSchwulen Parkfest Friedrichshain während des ganzen Nachmittags. Das Parkfest findet jedes Jahr im Freiluftkino Friedrichshain statt. Da waren viele Leute, Musik, Essen und Stände, die für LGBTQI+- und Frauenrechte kämpfen. Wir haben auch ganz viele Unterschriften für unsere Zulassung zur Europawahl 2019 gesammelt. Hier sind unsere Kandidatinnen für die Wahl und das Formblatt für eine Unterstützungunterschrift. Wir freuen uns über viele weitere Unterstützungunterschriften, damit wir 4000 erreichen!

 

 

 

09.08.2018: Stammtisch der feministischen Partei von 18:30 bis 21:00 Uhr im Frauencafé BEGINE. Diskussionsrunde über die zukünftige Aktionen und Projekte des Monats. Wir haben entschieden, eine Berliner Facebook-Seite zu gründen. (Hier ist der Link).

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08.08.18: „Pañuelazo“ (Kundgebung) am Brandenburger Tor für das Recht auf legale Schwangerschaftsabbruch bis zur 14. Woche in Argentinien.  Der argentinische Senat sollt darüber demnächst abstimmen. Die feministische Partei DIE FRAUEN hat daran teilgenommen und einige Fotos gemacht.

 

 

 

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